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Mittwoch, 18. Juni 2014

Am Montag, dem 9. Juni 2014, geht es weiter nach Chichester Harbour, einer Ortschaft, die sich einige Meilen flußaufwärts in einem großem Flußdelta befindet. 
 Zu unserem Erstaunen fährt man erstmal durch schier endlose Bojenfelder mit Hunderten von geparkten Yachten, bevor dann die Schleuse vor dem Hafen erreicht wird.


 Hier noch einmal ein Bild vom Vorschiff auf das Cockpit, mit den gut sichtbaren Solarmodulen (2*85 Watt) und auch "Winny", unserem 400-Watt Windgenerator. Unter dem Strich wird immer genug Strom produziert, um uns vom Landstrom völlig unabhängig zu machen. Und dies bei immer laufendem Kühlschrank, den diversen Ladegeräten, Beleuchtung und der Navigationselektronik/Autopilot.

 Am nächsten Tag: Weiterfahrt über den Solent, die Wasserstraße zwischen der Isle of Wight und dem Festland, zur Ortschaft Cowes, dem Mekka aller Segler.

Vorbei an einer urtümlich erscheinenden und unheimlich lauten Hoovercraft-Fähre,
 diversen regattamäßig fahrenden Segelbooten

 und auch einem Einhandsegler, der seinen Spleen vom Nacktsegeln pflegt.
 Die Ortschaft Cowes ist recht nett, das Straßenbild ist dominiert von kleinen Geschäften, vielen Lokalen,
 Straßenmusikern,
 und einer Vielzahl von Transparenten mit Werbung für die kommende "Cowes week", die für den deutschen Kaiser die Anregung zur Kieler Woche gab.

 In dem Booklet des Hafens wurde eine Wanderung zur Ortschaft Newport vorgeschlagen, also machen wir uns auf den Weg. Vorbei an der altertümlichen Kettenfähre,
 typisch englischen Reihenhaussiedlungen,
 einer größeren Fabrik der dänischen Firma Vestas
 und ausgedehnten Wattgebieten, in denen Angler nach Würmern graben und Boote auf dem Trockenen liegen.

Einige Bilder der gut gefüllten Marina:
 Ein Regattaboot nach der Ankunft, mit einer ziemlich großen Crew (ist als Ballast wichtig).

 Am Freitag dann ein Törn mit dem Leihwagen rund um die Insel, erstmal zu den berühmten "needles" Klippen an der Westseite der Isle of Wight.


 Und dann vorbei an majestätischen Kliffs und schönen alten Badeorten zurück nach Cowes.

 Am Sonntag, dem 15. Juni segeln wir dann quer rüber zum Festland zu dem kleinen Ortschaft Lymington.
Hier müssen wir anlanden, da die benötigten Ersatzteile für den Elektomotor der Selbststeuerung hierher geordert wurden. Zu unserer großen Freude hat es geklappt:
Dies ist nicht selbstverständlich, die nach Amsterdam georderten Teile waren im Nirwana gelandet.
Glücklicherweise funktioniert unsere Selbststeuerung (genannt: "Berta") aber seit Wochen problemlos, wir haben aber jetzt Ersatzteile für die "Kohlen".

 Ein Eindruck von der Ortschaft Lymington
und unserem Boot am Town-Quay:
 Am nächsten Tag suchen wir einen lokalen Segelmacher auf, der bereit ist, uns für das Cockpit einen maßgeschneiderten Sonnenschutz anzufertigen. Dies ist mit einigen Tagen Wartezeit verbunden, sodaß genug Zeit für andere Dinge verbleibt, so: Brot backen. Dörte gelingt ein hervorragendes Sauerteigbrot.
Noch ein Eindruck von den großzügigen Landhäusern  in der näheren Umgebung, morgen geht es mit einem Leihwagen nach Stonehenge.