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Sonntag, 15. Februar 2015

Dominica 4. Tag (von Harm)

Karibik 14.02.2015 Der Karneval war doch noch nicht zu Ende. In der Nacht auf Samstag feierten die Einheimischen an Land und wir konnten an Bord ( einige 100 m entfernt) gut mithören. An diesem Morgen konnte man noch nicht einmal das Wettkrähen der Hähne hören, das wurde von der Musik übertönt. Die Band musste wohl einen Vertrag bis 6:00 gehabt haben, denn um 6:00 hörte man einige Abschiedsworte und dann noch einige Zugaben und dann war um 6:15 Uhr Ruhe. Meine Kajüte
Am Abend vorher hatten uns die Schweizer zu einer Fahrt auf dem "Indian River" eingeladen. Das wollten wir gerne mitmachen. Um 9:00 Uhr ging es dann (nicht nach einer Schweizer Uhr gemessen) los. Ein Bob Marley Typ, er hiesß Buda, holte uns mit dem Motorboot "Good to go" von unserem Boot ab. Nachdem wir, etwas umständlich, Karten an der Tankstelle gelöst hatten, legten wir ab. Der Aussenborder wurde hochgeklappt und mit Rudern ging es den mangrovenähnlichen Fluss aufwärts, da der Motor das ökologische Gleichgewicht gestört hätte. Die Bäume bildeten oft ein Dach. Es waren Zimt- und Bananenbäume. Auch Kokospalmen, Helikonien und andere urtümliche Gewächse. Krebse, Termiten und Fischsorten wurden uns erklärt und natürlich die Vogelarten. Für mich war es beeindruckend, Kolibris in freier Wildbahn über Blüten flatternd und schwebend zu sehen.
Zur Hälfte der Fahrt konnten wir uns mit Zimttee, Fruchtsaft oder einer frisch aufgeschlagenen Kokosnuss erfrischen.
Bob Marley brachte uns zurück zu unserem Boot und zu einem vorzüglichen Essen von Dörte mit Hähnchenschenkel (gegart auf dem neuen Herd). Das Gericht hieß Coq au Vin. Der Mittagsschlaf machte uns fit für unsere rasante Fahrt nach "Antigua" mit bis zu 9 Knoten. Wenn es so weiter geht, sind wir in der Nacht um 3 Uhr in "Anti Gua" (wie Zement Meyer aus Etelsen immer sagte.)