Translate

Freitag, 13. Februar 2015

Dominica (von Harm)

Karibik 12.2.15 Tag 2 Die Nacht war schwierig. Kaum Wind, aber gefûhlte 2m hohe Wellen und die von der Seite. Das Schiff legte sich (vor Anker) bei den Wellen ganz schräg auf die Seite und stellte sich dann wieder auf - und das sehr oft. Gut, dass ich eigentlich nicht seekrank werde. Das Schlafen war nur in der Maikäferstellung möglich - hier in der Karibik würde man das wohl die Schildkrötenstellung nennen. Die Lebensfreude der Menschen hier auf Dominica ist schon bemerkenswert. Das zeigte sich allerdings auch an der sehr lauten Musik, die von Land in der Nacht zu uns rüber schallte. Um 2:00Uhr wurde es dann aber schon langsam leiser. Schön war auch der Wettstreit im Hahnenkrähen, der ab 4:00 Uhr bis 5:00 Uhr vom Wasser aus gut zu hören war. Als Landwirt fragt man sich, wozu die so viele Hähne brauchen. Nach dem Müslifrühstück gings dann in die Stadt Roseau. Sie ist noch sehr ärmlich und bunt. Ich fragte mich, wo denn das ganze Geld von den Kreuzfahrtschiffen bleibt. Täglich landen in der Stadt riesige Schiffe. In die Verschönerung der Stadt ist es kaum geflossen.
Eigentlich wollten wir mit einem der kleinen Minibusse die Insel erkunden, aber ein freundlicher 1 Mann Minibusunternehmer konnte Dörte und später auch uns von seinen Fähigkeiten überzeugen. Das hatte Dörte goldrichtig erkannt. Jerome Blanc kann man unter der Telefon Nr. 001-767-2456521 erreichen. Er zeigte uns in 3 Stunden die Sehenswürdigkeiten rund um die Stadt Roseau. Ti Tou Gorge, die Schlucht mit einem kleinen Wasserfall bei Laudat und auch den Regenwald in den Bergen, die "Trafalgar Falls", wo wir uns jeder eine erfrischende Kokosnuss gönnten. Die Schwefelquellen in "Papillot Gardens" und die "Hot Mineral Pools". Danach noch den Botanischen Garten der Stadt und die wichtigsten Gebäude in der Stadt. Zum Schluss der Fahrt zeigte er uns noch ein etwas verstecktes Lokal in der "Cork Street 15" , es nannte sich "Guiyave Restaurant" im Obergeschoss mit schnellem freien W-lan. Das Buffet schmeckte uns köstlich. Ich kaufte bei Digicel noch eine günstige Sim Karte für den Datenverkehr auf meinem I-pad. Das wurde mir freundlicherweise gleich eingerichtet. Auf dem Rückweg pickte uns dann ein Minibus auf, zufällig der gleiche Minibusfahrer wie die 3 Fahrten vorher, also zum 4. Mal. Er brachte uns, weil er uns inzwischen kannte, bis vor (die Haustür) das Schiff. Besser geht es kaum. Im Anschluss daran ging es ans Blogschreiben, damit ihr gut informiert seid und natürlich auch zu meiner besseren späteren Erinnerung.