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Dienstag, 10. Februar 2015

Ein Tag, den uns keiner mehr nehmen kann (von Harm)

Karibik 7.2..2015 Um 6 Uhr ist Aufstehen, zuerst haben wir wenig Wind und fahren mit Motor zu den 2 Pitons, die Wahrzeichen von St. Lucia. Die muss man einfach gesehen haben - weil sie auch das Wahrzeichen für die ganze Karibik sind - denn so etwas gibt es sonst nirgendwo. Dann kommt bei Sonnenschein ein schöner Wind auf, der uns nach Marigot trägt. Vorher machen wir in einer kleinen Bucht noch Halt. Zum ersten Mal in meinem Leben (Harm) schnorchel ich nach Fischen. Kleine tropische, lustige Fische sind zu sehen. Für mich ist das ein tolles Erlebnis, denn ich habe nicht ein einziges Mal Salzwasser geschluckt. Nach einer tollen Fahrt erreichen wir gegen Abend Marigot. Der zauberhafte Naturhafen bezaubert mich- es ist sehr ruhig, ein netter Hafenmeister kommt uns mit einem Schlauchboot entgegen und weist uns einen Platz zu. Die traumhafte Lage haben schon viele Reiche bemerkt - das sieht man an den riesigen Schiffen.
Nachdem wir gut festgemacht haben, will Paul einklarieren. Ich will mir das mal mit ansehen und fahre mit. Die Bürokratie ist schon beachtlich. 2 Büros nebeneinander sind aufzusuchen. Die Polizei natürlich auch. Von der Wiege bis zur Bahre Formulare, Formulare... Wir haben uns dann noch ein Eis gekauft, denn ich komme an keiner Eisbude ohne Kauf vorbei. Zurück auf dem Boot ist Dörte sauer, denn sie hat gedacht, wir hätten den ganzen Hafen schon erkundet. Sie beschließt das allein auf eigene Faust auch zu tun. Das dauert dann auch, aber danach ist sie wieder gut drauf. Als Dörte weg war, haben uns 2 schwimmende Fruchthändler besucht - Paul hat von beiden etwas gekauft, Orangen, Pampelmusen, Grapefruit und Mangos. Der Service ist traumhaft. Nebenbei konnte Paul dann erkunden, wo und wann "Happy Hour" ist. Am Abend ging es dann los. Da Dörte schon alles erkundet hatte, konnte sie uns auch das 5 Sterne Hotel "Capella" zeigen und die Bar, in der wir einen karibischen Cocktail tranken. Leider hatten die "keine" Happy Hour. Auf dem Rückweg zum Beiboot zeigte Dörte uns noch die nette Bar "Chateau Mygo", in der der sehr nette Hassan Barkeeper war. Hier haben wir uns die nötige Bettschwere geholt. Gut, dass Dörte den Hafen so gut auf eigene Faust erkundet hat. Sollte sie das womöglich immer so machen? Es war ein schöner Tag, den uns keiner mehr nehmen kann.