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Sonntag, 1. März 2015

Von Deshaies nach St Martin (von Carola und Fabian)

Nachdem Harm in Antigua von Bord gegangen war, dürfen wir, Carola und Fabian, seit dem 23.02. die Crew der man suutje komplettieren.
 „Verstärken“ lässt sich für die ersten Tage wohl nicht sagen, da wir als süddeutsche „Landratten“ erst einmal mit dem Wellengang kämpfen mussten. Mit dem Bus in dem pittoresken, inzwischen eher touristisch geprägten Fischerdorf Deshaies (Guadeloupe) angekommen, wurden wir von Dörte und Paul herzlich am Dinghisteg willkommen geheißen.

 Zur Eingewöhnung blieben wir noch eine Nacht in der Bucht von Deshaies und hatten ein schmackhaftes Abendessen an Land (welches wir am nächsten Tag auf hoher See noch einmal aus der Nähe betrachten sollten). Aufgrund angekündigter starker Winde schlugen Dörte und Paul vor, möglichst zeitnah und direkt nach Sint Maarten, dem Ende unseres (Mit-)Reiseabschnitts, zu segeln. Gesagt – getan, ging es vom 24.02. bis zum 26.02. mit nächtlichen Stationen vor Montserrat und Nevis in die Simpson Bay Lagoon auf Sint Maarten. Die direkte Überfahrt hatte den Vorteil, dass wir die Zeit gut nutzen konnten, um unsere anfängliche Seekrankheit in den Griff zu bekommen. Dabei konnten wir mit Bewunderung beobachten, mit welcher Souveränität Dörte und Paul auch bei starkem Wellengang das Leben an Bord managen. So zauberte Dörte uns immer wieder in der kleinen, aber feinen Bordküche leckere Abendessen und Paul hielt uns mit seiner Navigation auf Kurs.
Monserat

Nevis

Die Insel Saint-Martin/Sint Maarten wurde 1648 zwischen dem Königreich der Niederlande und Frankreich aufgeteilt - eine Teilung, die bis heute Fortbestand hat. Die man suutje liegt hier im südlichen, niederländischen Teil der Insel angesichts der starken Winde in einer Marina in ruhigen Gewässern.




Den ersten Tag auf Sint Maarten verbrachten wir vornehmlich in der direkt an Land befindlichen Bar, in der neben dem hervorragenden Essen insbesondere die Happy Hour zwischen 17.00 Uhr und 18.00 Uhr zu empfehlen ist. Heute ging es dann in den nördlichen, französischen Teil der Insel nach Marigot, der wohl europäischsten Kleinstadt, die wir bisher auf unserer Reise besichtigt haben.
Während wir in der Bar sitzen (natürlich nur wegen des freien Internetzugangs), freuen wir uns auf weitere spannende Tage auf der Insel.
Marigot