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Sonntag, 12. April 2015

St Kitts und Nevis


St. Kitts, White House Bay: Weiter Blick und hohe Preise
Rost und Wellblech  für die Schickeria
St Kitts und Nevis sind englische (zeitweise französische) Pflanzerkolonien gewesen; heute unabhängig. Das bedeutete Monokultur (Zuckerrohr), Plantagensystem, Sklaverei. Wie Monserrat mit 915 m ragen St Kitts mit 1156 m und Nevis mit 985 m schroff und steil aus der Karibischen See, weisen hohe Niederschläge auf, sind z. T. mit Regenwald bedeckt und an den langen seichten Abhängen sehr fruchtbar. Der Zuckerrohranbau wird allmählich aufgegeben und weicht der "Grünbrache".

Annäherung an Nevis. Die Bergspitze lag meist in den Wolken, die häufig am Tag die Umgebung beregneten.
Fotos vom Spaziergang durch Charlestown, dem Hauptort von Nevis
Schöne alte Holzhäuser z. T. im Zuckerbäckerstil

75 Kirchen für 12 000 Einwohner
Diese Kirche liegt im Norden von Nevis.
Es gibt sehr sehr viel ungenutztes Land
und auch viele Ruinen außerhalb der Ortschaften.
Nevis hat schöne lange Strände aber wenige Urlauber.
Pelikane lieben auch Boote und klares Wasser.
Zusammen mit Andrea und Klaus machen wir eine Inselrundfahrt. Plötzlich lagen sie mit ihrem Boot neben uns. Welch eine Überraschung! Vor 5 Monaten waren wir Bootsnachbarn in Teneriffa gewesen. Im Januar waren sie über den Atlantik nach Grenada und dann die Inselkette der Kleinen Antillen hoch nach Norden gesegelt und wollen auch im Mai die Rücktour nach Europa antreten.

Ein sehr kundiger Taxifahrer, im Hauptberuf Polizist, zeigt uns wunderschöne alte Anwesen von Pflanzerfamilien. Uns begeistern ihre tropischen Gartenanlagen. Heute dienen ein paar besonders prächtige Herrenhäuser als luxuriöse Hotels und Restaurants.
The Hermitage ist ein familiengeführtes Hotel
Bibliothek, Wohnzimmer: Luxuriöser Kolonialstil
Fine Dining
Unterkünfte für die Gäste sind neueren Datums
Bar und Lounge

Das Golden Rock Inn ist von üppigem Grün umgeben,
in dem es sich zwischen den Mahlzeiten
vortrefflich
wandeln lässt.
Unsere Wohnzimmerpflanzen als Büsche und Bäume
Kunstwerke der Natur
 Das Anwesen datiert von 1801.
Noch ein Herrenhaus einer ehemaligen Zuckerrohrplantage, heute Hotel und Restaurant 

Rechts der rot und gelb blühende Nationalbaum Flambouyant Tree
  Es liegt an der Atlantik-, also Ostseite von Nevis und hat einen eigenen Strand.
Die Lounge im schönsten Kolonialstil 
Am nächsten Tag führt uns eine Wanderung hoch Richtung Berg Mount Nevis an dem 150 Jahre alten Baobab Baum vorbei ...

...zu verwunschenen Ruinen alter Plantagenwirtschaftsgebäude - die Bäume stützen inzwischen das Gemäuer.
Über mir hängen Fledermäuse an den Balken, wie ich später entdecke.
.
Das Strandrestaurant Lime ist gut besucht.
Aber wir auch. Von einem Kuhreiher.